Barbara Günther, (Hamburg), Historikerin und
Archivarin; Dokumentations- und Ausstellungstätigkeit in Archiven und
Museen; Forschungsprojekte und Publikationen zur Regionalgeschichte im
20. Jahrhundert, zur Zeit beschäftigt mit dem Thema
"Zwangsarbeit" in einem schleswig-holsteinischen
Landkreis.
Frank Hatje, PD Dr. phil.,
*1962 in Hamburg, studierte Geschichte, Germanistik und Griechische
Philologie in Tübingen und Hamburg, Staatsexamensarbeit 1989 zur
Geschichte der Pest (gedruckt als ,,Leben und Sterben im Zeitalter der
Pest. Basel vom 15. bis 17. Jahrhundert", Basel 1992), Promotion
1996 mit einer Arbeit zum Thema "Repräsentationen der Staatsgewalt.
Herrschaftsstrukturen und Selbstdarstellung in Hamburg 1700-1900"
(gedruckt Basel 1997); Veröffentlichungen zur Geschichte des
Armenwesens, der Prostitution, der Polizei, der Migration und des
Bürgertums; Habilitationsprojekt zum Thema "Sozialkonzepte
bürgerlicher Eliten im Fokus des Armenwesens. Hamburg 1700-1830"
im Rahmen des Eliten-Projektes am Institut für Europäische
Geschichte (Mainz); Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg
(Frühe Neuzeit) und an der Universität der Bundeswehr Hamburg
(Sozial- und Wirtschaftsgeschichte).
Maria Möring, Dr. phil., 1995;
Maria Möring übernahm nach dem Tod von Dr. Ernst Hieke 1974 die
wissenschaftliche Leitung der Wirtschaftsgeschichtlichen
Forschungsstelle Hamburg e. V. Zahlreiche Veröffentlichungen zur
Hamburger Wirtschaftsgeschichte.
Astrid Petersson, Dr. phil.,
*1936 in Berlin, studierte 1975-80 Geschichte und Geographie in
Hamburg und schloss mit dem Ersten und Zweiten Staatsexamen (Lehramt)
ab; Dozentin für Deutsch und Englisch am
Berufsbildungsförderungswerk Hamburg; Promotion 1996 mit einer Arbeit
zum Thema "Zuckersiedergewerbe und Zuckerhandel in Hamburg im
Zeitraum von 1814 bis 1834. Entwicklung und Struktur zweier wichtiger
Hamburger Wirtschaftszweige des vorindustriellen Zeitalters"
(gedruckt Stuttgart 1998 als VSWG Beiheft 140); weitere
Veröffentlichung: Überblick über die Entwicklung des
Zuckersiedergewerbes und des Zuckerhandels in Hamburg nach 1834, in:
Mitteilungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte
Nr.35 v. Dez.1999, S.19-26.
Josef Schmid, Dr. phil.
(Hamburg), Historiker; Wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Forschungsstelle
für Zeitgeschichte in Hamburg; Forschungsprojekte und
Publikationen zur deutschen Geschichte im 20. Jh., besonders zur
Regionalgeschichte und Kirchengeschichte, z. Z. befasst mit
biografischen Studien.
Jan Straßenburg, Dr. phil., M.A.,
*1972 in Flensburg; Studium der Geschichte, Deutschen Sprache und Literatur und Medienwissenschaften
in Marburg a. d. Lahn und Rostock; 2000-2003 Freier wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Dokumentationszentrum des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die Opfer deutscher Diktaturen;
seit 2003 Mitglied des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holstein
(seit 2006 auch Sekretär und Mitglied des Leitungsgremiums);
2005 Dissertation zum Thema "Das Rostocker Armeninstitut von 1803. Anspruch und Wirklichkeit";
seit 2005 Fachreferent beim ifw Institut für Firmen- und Wirtschaftsgeschichte in Hamburg.
Sven Tode, Dr. phil., M.A., *1964 in
Hamburg; 1983-1989 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, der
Alten Geschichte und der Geografie an den Universitäten Hamburg und
Norwich (Großbritannien); 1993 Dissertation zum Thema "Stadt im
Bauernkrieg 1525 - Strukturanalytische Untersuchungen zur Stadt im
Raum anhand der Beispiele Erfurt, Mühlhausen/Thür., Langensalza und
Thamsbrück"; seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität
Hamburg; seit 1996 Mitarbeiter am Forschungsprojekt "Geistlichkeit in
der Frühen Neuzeit" mit dem Teilgebiet "Geistlichkeit und
katholischer Seelsorgeklerus in Danzig und im Fürstbistum Ermland
1517-1772", das seit 1999 am SFB 435 an der Johann Wolfgang
Goethe Universität Frankfurt/M. angesiedelt ist. Seit 1998
Geschäftsführer des ifw
Institut für Firmen- und Wirtschaftsgeschichte und seit
1999 Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der
Wirtschaftsgeschichtlichen Forschungsstelle e.V. (seit 2000
auch Vorstandsmitglied).
Klaus Weber, Dr. phil., M.A., *1960 in Pottum/Westerwald,
studierte Geschichte und Philosophie in Hamburg, Magister 1998 mit
einer Arbeit zum Thema "Der hamburgische Spanienhandel im 18.
Jahrhundert"; aktuelles Forschungsprojekt~ (Dissertation):
"Deutsche Kaufmannsfamilien im atlantischen Manufaktur und
Kolonialwarenhandel. Netzwerke zwischen Hamburg, Cadiz, Bordeaux und
Bilbao (1715-1830)" als Stipendiat des Instituts für
Europäische Geschichte (Mainz).