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Im Jahre 1879 ging das Reich vom Freihandel zum Schutzzoll über. Damit stiegen die Zölle an Hamburgs Grenzen nach Preußen dermaßen, dass ins Binnenland ausgeführte Waren nicht mehr konkurrenzfähig waren. Daraufhin forderten 33 angesehene Kaufleute und Firmen den Reichskanzler Bismarck auf, Hamburg schnellstens unter Belassung einer zollfreien Zone in das deutsche Zollgebiet einzuschließen. Demgegenüber verlangten 1730 andere Kaufleute und Firmen an dem bisherigen Zustand nichts zu ändern.
Die "Gebrüder Räumers" hat es nie gegeben, ihr Briefwechsel ist ein fiktiver. Aber er veranschaulicht die verschiedenen Meinungen über den Zollanschluss Hamburgs und die wechselnden Ansichten über den Freihafenbau. Er zeigt den Zweifel am Nutzen der Speicherbauten, der sich später jedoch als unbegründet erwies. Gebrüder Räumers Briefwechsel über den Hamburger Zollanschluß, mit einem Vorwort von Maria Möring, 1988 (Hamburger Wirtschaftschronik X). ISBN 3-922857-09-4
Preis: € 9.- |
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