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Hamburger Wirtschafts-Chronik / Beihefte

Herausgeber & Beirat

Schriftenreihe

Abonnement

 

Als Beihefte der Hamburger Wirtschafts-Chronik erscheint in zwangloser Folge eine Schriftenreihe, die das Programm der Hamburger Wirtschafts-Chronik erweitert und vertieft. Wenn Sie uns eine kurze Mitteilung senden, merken wir sie gern als Abonnement der Schriftenreihe vor, damit sie in Zukunft kein Exemplar verpassen.

 


Beiheft 1

Im Rahmen der Diskussion um die Entschädigungszahlungen in Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Wirtschaft an ehemalige noch lebende Zwangsarbeiter aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges veröffentlichte das "Hamburger Abendblatt" im Dezember 1999 eine Liste von Hamburger Unternehmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben sollen. Eines dieser Unternehmen war die Firma Rudolf Otto Meyer. Die vorliegende Untersuchung geht im Auftrag des Unternehmens der Frage nach, inwieweit Rudolf Otto Meyer im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter beschäftigte und unter welchen Bedingungen diese leben und arbeiten mussten.

 

 

Bestellen

 

Tode, Sven/Trede, Oliver: Zur aktuellen Zwangsarbeiterdiskussion. Das Beispiel Rudolf Otto Meyer, 2000 (Schriftenreihe der Hamburger Wirtschaftschronik, Neue Folge, Beiheft 1).

ISBN 3-922857-23-X

 

Preis: 5,-

 

 

 

 

 


 

Beiheft 2

Die Hamburger Feuerkasse, die älteste noch bestehende Feuerversicherung der Welt, feierte im Jahr 2001 ihr 325-jähriges Bestehen. Dieses Ereignis gab den Anlass, sich auch kritisch mit ihrer Geschichte im Dritten Reich auseinander zu setzen.

 

Im Bereich des Feuerschutzes kam es in dieser Zeit zu einer intensiven Zusammenarbeit mit der SA. Als Pflicht- und Monopolversicherung versicherte die Hamburger Feuerkasse neben jüdischem Eigentum auch Gebäude des KZ Neuengamme und Lager für Zwangsarbeitende. Erschreckend mutet die Banalität an, mit der die Integration in das nationalsozialistische Herrschaftsgefüge vonstatten ging. Sie verdeutlicht, wie mühelos eine öffentlich-rechtliche Körperschaft im nationalsozialistischen Sinne ausgerichtet werden konnte.

Bestellen

 

Günther, Barbara

Die Hamburger Feuerkasse im Nationalsozialismus, 2001 (Schriftenreihe der Hamburger Wirtschaftschronik, Neue Folge, Beiheft 2).

ISBN 3-922857-24-8

 

Preis: 18,50

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Beiheft 3

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges machten die britischen Besatzer den Deutschen ein "Geschenk": Sie errichteten in ihrer Zone praktisch einen BBC für Deutschland: den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR). Nach der Meinungsdiktatur unter den Nationalsozialisten sollten die Deutschen die Vorzüge eines freien, unabhängigen Rundfunks schätzen lernen. Doch schon zu Beginn des Projekts trotzten deutsche Kritiker den Briten Zugeständnisse ab, die die Staatsferne des NWDR beeinträchtigten: Politische Parteien, Bund und Länder wurden zu dominierenden Akteuren in diesem Machtpoker. Als die nordrhein-westfälische Landesregierung 1953 die entscheidenden Maßnahmen zur späteren Teilung des NWDR ergriff, meldeten sich auch die anderen Beteiligten zu Wort.  Hinter den Kulissen tobte sogar in den Kirchen und zwischen den Konfessionen ein Machtkampf. Das britische "Geschenk" der Rundfunkfreiheit wurde auf dem Altar des Egoismus partikularen Interessen geopfert.

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Schmid, Josef: Ein "Geschenk" wird zerpflückt. Zur Teilung des NWDR in WDR und NDR (Schriftenreihe der Hamburger Wirtschaftschronik, Neue Folge, Beiheft 3).

ISBN 3-922857-26-4

Preis: 19,80

 

In den 1950er Jahren erhielt der Hörfunk Einzug in die Haushalte.

Empfangsgerät von 1952.

 


 

Beiheft 4

Zwischen 1943 und 1945 wurde der Niederländer Henri Labrie als Zwangsarbeiter von der Hamburger Firma Rudolf Otto Meyer (R.O.M.) in Danzig und Königsberg eingesetzt. Fünfzig Jahre später berichtet er erstmals von seinen Erlebnissen. Mit Unterstützung der Imtech AG, zu der R.O.M. heute gehört, wurde sein Erinnerungsbericht übersetzt und im Verlag Hanseatischer Merkur verlegt. Nach der Beschreibung der Arbeitsbedingungen auf den Werften und dem Leben in Königsberg stehen die Erlebnisse nach der Bombardierung der Stadt im Herbst 1944 im Mittelpunkt. In seinen eigenen Worten schildert Labrie die Ungewissheit, das Lagerleben, den Kampf um Königsberg und den anschließende Treck Richtung Osten, der Beginn einer "Odyssee" in die Heimat... Das sind die wichtigsten Elemente dieses aufwühlenden Zeitdokuments. 

Zur Zeit leider vergriffen!

 

Henri Labrie:  Von Königsberg nach Hause. Erinnerungen eines ehemaligen niederländischen Zwangsarbeiters. Herausgegeben, kommentiert  und mit einem Vorwort versehen von Sven Tode,

Hamburg 2002.

(Schriftenreihe der Hamburger Wirtschaftschronik, Neue Folge, Band 4)

ISBN 3-922857-27-2

 

Preis:  19,80

 

Verlag Hanseatischer Merkur - Güntherstraße 51 - 22087 Hamburg - Tel.: (040)41 35 20 57 - 

Fax: (040)41 35 20 59 - info@hanseatischer-merkur.de